Anleitung

Erste Schritte in ArcGis Pro

Inhaltsverzeichnis


Erstellung eines neuen ArcGis Pro Projekts

(Neuer Ordner für Projekte)

Erstelle einen Ordner für alle künftigen Projekte. Dieser sollte sich auf einem der privaten Laufwerke (U: oder S:) oder wahlweise auf einem USB-Stick befinden.

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Neues Projekt anlegen

Öffne ArcGis Pro und erstelle ein neues Projekt (Blank) und wähle den gewünschten Speicherort für dieses Projekt aus. In dem gewählten Speicherort wird ein neuer Ordner für das Projekt angelegt und alle zukünftig erzeugten Daten werden in diesem gespeichert.

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Nach der Erzeugung des Projekts solltet Ihr die Speicherorte kontrollieren, z.B. die der „Databases“.

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Map einfügen

Bevor man mit der Arbeit beginnen kann, muss man eine sogenannte "Map" einfügen. Dies ist über "Insert" ► "New Map" möglich.

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Anpassung Koordinatensystem

Bevor mit dem Einladen von Geodaten begonnen wird, sollte das passende Koordinatensystem für die „Map“ festgelegt werden. Das System richtet sich u.a. an die Anforderungen des Projekts aber auch an die später verwendeten Daten. Wir wählen, solange nichts anderes vorgegeben, das System „ETRS 1989 UTM Zone 32N (EPSG: 25832)“ .

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Speichern & Teilen eines Projekts

Es gibt mehrere Varianten das Projekt zu speichern. Einerseits klassisch über "Projects" -> "Save" bzw. "Save As".

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Andererseits können Projekte ganz einfach geteilt und auch so sicher gespeichert werden. Diese Funktion ist eine Erweiterung des normalen Speicherns, sie speichert die gesamten Daten im Projekt und verpackt sie zu einem s.g. „Project Package“.Dies bedeutet, dass das Projekt inkl. der verwendeten Daten gespeichert wird. Diese Datei kann daher als Sicherung aber auch zum Teilen des Projekts dienen. Es eignet sich u.a. für den Export auf einen USB-Stick.

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Basisfunktionen

Erstellen einer Folder Connection (Ordnerverbindung)

Folder Connection“ ermöglicht einen schnelle Zugriff auf die Daten.
Schritt 1:
Öffnen des „Catalog-Fensters“

Folder_1

Schritt 2:
Rechtsklick auf „Folders“ und dann „Add new Folder Connection“

Folder_2

Schritt 3:
Markieren des Ordners und anschließender Klick auf „OK“.

Folder_3

Tipp:
Am besten immer den Projektordner markieren und nicht „tief“ in den Ordner navigieren. So kann man am effektivsten auf alle Daten zugreifen.

Daten in ArcGIS Pro hinzufügen

Schritt 1:
Hinzufügen von Daten über „Add Data“ (zu finden im „Map“-Reiter).

Einladen

Alternative:
Hinzufügen von Daten per Drag & Drop aus dem „Catalog“

Erstellen einer FileGeodatabase

„FileGeodatabase“: lokale Geodatenbank zur Datenspeicherung.
Schritt 1:
Im Catalog - Rechtsklick auf den Ordner in dem die FileGeodatabase angelegt werden soll ► „New“ ► „FileGeodatabase“.

GDB_1

Schritt 2:
Vergeben eines eindeutigen Namens.

GDB_2

Erstellen einer FeatureClass

„FeatureClass“: Homogene Sammlungen häufig verwendeter Features (Fachobjekt, z.B. ein Baum) mit derselben räumlichen Repräsentation (FeatureClass z.B. „Baumkataster“).
Schritt 1:
Rechtsklick auf die Geodatenbank in dem die FeatureClass erstellt werden soll ► „New“ ► „FeatureClass“.

FC_1

Schritt 2:
Eintragen des Namens sowie des Geometrie-Typs.


Schritt 3:
Auswahl des Koordinatensystems.

FC_2

Schritt 4:
Erstellung der FeatureClass durch Klick auf „Run“ durchführen.

FeatureClass - Attribute hinzufügen

Schritt 1:
Rechtsklick auf die angelegte FeatureClass ►“Design“ ► „Fields“.

FC_3

Alternativ: Attributtabelle der angelegten FeatureClass öffnen und auf „Add“ klicken.

FC_4

Schritt 2:
In „Field Name“ Zelle auswählen und Name für Attribut vergeben, danach den Datentyp auswählen.

FC_5

Schritt 3:
Die angelegten Attribute speichern („Fields“-Reiter ► „Save“).

FC_6

Editieren

Schritt 0:
ggf. Aktivieren der Toolbar über „Projects“ ► „Options“ ► „Customize the Ribbon“ (siehe https://pro.arcgis.com/de/pro-app/get-started/customize-theribbon.htm).

editieren_1

Schritt 1:
Editieren der Feature-Geometrien.

editieren_2

Schritt 2:
Editieren der Feature-Attribute.

editieren_3

Schritt 3:
Editiersitzung speichern und beenden.

editieren_4

Georeferenzierung

Schritt 1:
ein unreferenziertes Bild bzw. Karte als Ausgangsdatenbestand hinzufügen.


Schritt 2:
den Ausgangsdatenbestand im "Content"-Fenster auswählen, sodass dieser markiert ist. Nur in diesem Zustand lässt sich das folgende Tool ausführen, sonst ist es ausgegraut.


Schritt 3:
Toolbar "Georeference" über "Imagery" ► "Georeference" aktivieren. Es öffnet sich automatisch die richtige Toolbar.

Georef_1

Schritt 4:
Kartenausschnitt auf Bereich einstellen, in dem die Passpunkte erfasst werden sollen und die Ausgangsdaten mit "Fit ti Display" in diesem Bereich verschieben. Mithilfe von "Move", "Scale" und "Rotate" lässt sich der Ausgangsdatenbestand bereits gut an den Kartenausschnitt anpassen.

Georef_2

Schritt 5:
Passpunkte mittel "Add Control Points" hinzufügen. Zuerst in den Ausgangsdaten, anschließend in den Referenzdaten.
Mithilfe der "Control Point Table" lassen sich die einzelnen Passpunkte nochmals anzeigen und ggf. wieder löschen. (Man kann das Häkchen nebst einem Passpunkt entfernen und schauen, ob die Georeferenzierung ggf. besser wird. Sollte dies der Fall sein, so ist es förderlich diesen Passpunkt zu löschen und einen neuen zu setzen.)

Georef_3

Schritt 6:
Ergebnis sichern.
"Save": Ergebnis wird direkt im aktuellen Projekt gespeichert. Dadurch wird die Original-Bild-Datei nicht verändert, sondern die nötige Bild-Transformation permanent im Projekt angewendet.
"Save as New": Ergebnis der Georeferenzierung wird in einer neuen Datei gespeichert und kann in anderen Projekten oder anderer Software verwendet werden.

Georef_4

Erstellen eines Join

„Join“: Verbinden von Tabellen
Anmerkung: Der Join ist nur temporär, das heißt wenn man den Layer in ein anderes Projekt lädt ist die Verbindung zu der anderen Tabelle nicht mehr vorhanden und müsste neu gesetzt werden.

Vorbereitung:
Ggf. zu joinende Tabelle erstellen oder formatieren. Es ist sicherzustellen, dass beide Tabellen ((Attribut-)Tabelle des Layers und die zu verbindende Tabelle (oft CSV- oder Excel-Tabelle)) über ein eindeutiges Attribut verfügen, dass jeweils vorhanden ist. Anhand dessen kann man letztlich die beiden Tabellen miteinander verknüpfen.

Join_2_attributtabelle

Join_2_exceltabelle
* alle Angaben ohne Gewähr

Schritt 1:
Aufrufen des Werkzeuges "Add Join" über einen Rechtsklick auf den ausgewählten Layer im Contentfenster ► "Joins and Relates" ► "Add Join".

Join_1

Schritt 2:
Die einzelnen Parameter des Werkzeuges mit Daten füllen und die Auswahl über das jeweilige eindeutige passende Attribut bzw. Spalte treffen. Die zu verbindende Tabelle kann mittels des Ordnersymbols über ein neues sich öffnendes Fenster ausgewählt werden. Es ist dabei zu beachten, dass eine Excel-Tabelle aus mehreren Tabellenblättern besteht. Daher muss man bis zum jeweiligen Tabellenblatt navigieren und dieses auswählen (siehe folgendes Bild). Ein Tabellenblatt ist dadurch gekennzeichnet, dass dem Tabellenblattnamen ein Dollarzeichen folgt.

Join_5

Join_3

Resultat:
Als Resultat erhält man eine Tabelle mit allen Informationen aus beiden vorigen verwendeten Tabellen vorausgesetzt die Attributwerte des angegebenen Attributs stimmen überein.

Join_4

Layout gestalten

Um die erstellten Daten ansehnlich anzeigen zu lassen in Form einer klassischen Karte bedarf es der Erstellung eines Layouts unter Hinzunahme der jeweiligen Layer.

Schritt 1:
Hinzufügen eines Layouts über "Insert" ► "New Layout". Man wählt zunächst das gewünschte Format aus und es öffnet sich ein neues Fenster innerhalb des Programms.

Layout_1

Schritt 2:
Nun muss man seine "Map" dem Layout hinzufügen. Dies geht über "Insert" ► "Map Frame".

Layout_2

Schritt 3:
Möchte man den Ausschnitt der Karte verändern, muss man zunächst das Kartenfenster über "Layout" ► "Activate" aktivieren. Nun ist es möglich mit den bekannten Mausklicks den Maßstab oder den Bereich zu verändern. Hat man seinen gewünschten Ausschnitt gefunden, muss die Aktivierung geschlossen werden: "Layout" ► "Close Activation".

Layout_3

Layout_3_1

Schritt 4:
Das Hinzufügen von diversen Kartenelementen ist über "Insert" möglich. Nach erfolgreichem Einfügen eines Elementes ist es über "Properties" (Rechtsklick auf Element) möglich weiterführende Einstellungen zu treffen.

Layout_4

Schritt 5:
Nach Fertigstellung des Layouts kann man dieses über "Share" ► "Layout" exportieren. Es öffnet sich ein neues Fenster in welchem man den Namen und das Dateiformat angeben muss. (Über den Dropdown-Pfeil kann man alle möglichen Dateitypen einsehen und auswählen.)

Layout_5

Ordner Extrahieren

Große Datenmengen liegen häufig im ".zip" Format vor. Um mit diesen arbeiten zu können, müssen diese extrahiert werden. Dies geschieht über einen Rechtsklick auf den entsprechenden Ordner und der Auswahl "Alle extrahieren". Anschließend muss der Ort angegeben werden, wo der entpackte Ordner gespeichert werden soll.

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